Seidengewebe

Referenz

Köln, St. Gereon, Seidengewebe mit Greifen in Kreismedaillons, Spanien, um 1200

Die nahezu quadratische Partie eines ursprünglich größeren Samitgewebes wurde 1869 in einem Sarkophag gefunden. Stil und Formgebung der jeweils um einen Baum gespiegelten Greifenpaare in gereihten Kreismedaillons verweisen auf eine Entstehung im damals islamischen Spanien, dessen Seidengewebe seit dem 11. Jahrhundert Berühmtheit erlangten. Nach unserer Konservierung wird die Seide auf einem Tableau liegend ein besonderer Glanzpunkt der neuen Schatz- und Heiltumskammer in St. Gereon sein.

Foto: Stephan Kube, Greven